Diese Seite erklärt die wichtigsten Funktionen, Kennzahlen und die Interpretation der Trends.
Dein Verlauf ist (nach deiner Beschreibung) langsam besser werdend, aber ungleichmäßig. Genau hier hilft Statistik und Visualisierung:
Daten kommen aus dem Apple Health Export (ZIP oder Export.xml). Nach dem Upload wird ein Import‑Job angelegt.
Der PAIS‑Level wird (wie bisher in deinem Setup) aus HKCategoryTypeIdentifierFatigue importiert.
Das ist eine Severity‑Skala (0–4):
| Level | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | nicht vorhanden |
| 1 | vorhanden |
| 2 | leicht |
| 3 | mäßig |
| 4 | schwer |
Du loggst den PAIS‑Level typischerweise bei Zustandswechseln und manchmal später noch einmal zur Bestätigung. Das bedeutet: Ein Eintrag ist kein „zufälliges Sample“, sondern eher „ab jetzt gilt dieser Zustand“.
Ein normaler Mittelwert über die Anzahl der Einträge wäre deshalb verzerrt: Wenn du nachmittags dreimal „leicht“ bestätigst, würde das den Durchschnitt nach unten drücken – obwohl der Vormittag vielleicht stundenlang mäßig war.
Ergebnis: Morgens „mäßig“ zählt bis mittags, auch wenn du zwischendurch nicht erneut loggst. Mehrfaches Bestätigen desselben Levels am Nachmittag zählt nicht „dreifach“, sondern verlängert nur die Sicherheit, dass dieser Zustand wirklich so war.
Hinweis: Ein zeitgewichteter Mittelwert kann zwischen zwei Stufen liegen (z.B. 2.6 zwischen „leicht“ und „mäßig“),
wenn der Tag gemischt war. Im Tooltip siehst du den exakten Wert und (falls verfügbar) die Datenabdeckung.
Presets wählen typische Kombinationen (z.B. PAIS + Herzschlag) und setzen sinnvolle Defaults für Auflösung/Aggregation. Du kannst danach jederzeit manuell anpassen.
Für Lesbarkeit und Performance sind maximal 4 Reihen gleichzeitig vorgesehen. Tipp: Nutze den Filter, um schnell „PAIS“, „Herz“, „Blood“ usw. zu finden.
Wenn du verschiedene Einheiten gleichzeitig anzeigen willst (Level vs bpm vs mmHg), hilft Normalisierung: jede Reihe wird auf 0–1 skaliert. So sieht man besser, ob Kurven gemeinsam „hoch/runter“ gehen.
Wenn aus, werden nur Punkte gezeigt (hilfreich bei unregelmäßigen Messungen oder „gezackten“ Kurven).
Workouts werden als Marker im Plot angezeigt. Das hilft, HF‑Spitzen einzuordnen (Training vs. „ohne klaren Auslöser“).
Der Proxy zählt Stunden, in denen die mittlere Herzfrequenz über deiner Schwelle liegt (z.B. ≥100 bpm). Optional werden Stunden, die mit Workouts überlappen, ausgeschlossen.
Das Tool zeigt, wie viele Tage im Zeitraum überhaupt einen PAIS‑Eintrag haben. Das ist wichtig, weil „kein Eintrag“ sonst schnell fälschlich als „alles gut“ interpretiert wird.
Optional berechnet das Tool eine rein statistische Extrapolation (kein medizinisches Versprechen):
Bei unregelmäßigen Messungen (oder wenn du nur bei Symptomen loggst) entstehen Zacken. Versuche „Linien verbinden“ auszuschalten oder auf Wochen‑Auflösung zu wechseln.
max ist meist sinnvoll, weil bei mehreren Einträgen pro Tag dein schlimmster Zustand zählt. mean kann sinnvoll sein, wenn du sehr regelmäßig und fein loggst.
Häufige Gründe: zu wenig gemeinsame Tage (PAIS + HF), zu kurze Zeitreihe oder zu viele fehlende PAIS‑Tage. In dem Fall ist es besser, erst Trends stabil zu bekommen (z.B. durch regelmäßigeres Logging).